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Wohlfahrt

Die Wohlfahrt, die auf einem Markt erreicht wird, wird durch die Summe aus Konsumenten- und Produzentenrente abgegeben.

Mit Konsumentenrente bezeichnet man den „Gewinn“, den ein Nachfrager macht, wenn er ein Gut kauft. Mit Gewinn ist gemeint,  dass jeder Nachfrager eine bestimmte Zahlungsbereitschaft hat, die genau durch die Nachfragekurve repräsentiert wird. Sagen wir, jemand hat für ein Brötchen eine Zahlungsbereitschaft von 2 € und besitzt auch gerade die 2 €. Zahlungsbereitschaft von 2 € bedeutet: Ist das Brötchen billiger als 2 €, kauft er es, ist es teurer, kauft er es nicht. Wenn das Brötchen jetzt 1,50 € kostet, hat er sozusagen 0,50 € Gewinn gemacht. Er hat das Brötchen, das ihm 2 € wert ist, plus 0,50 € von seinem Geld, macht zusammen 2,50 €. Kauft er das Brötchen nicht, bleibt er bei 2 €. Er stellt sich durch den Kauf um 0,50 € besser. Das ist seine Konsumentenrente. Rechnet man die Konsumentenrente aller Nachfrager in der zusammen, dann entspricht sie der Fläche ACp^*.

Ein Gleichgewicht auf dem Markt
Ein Gleichgewicht auf dem Markt

Die Produzentenrente ist die Summe der Gewinne der Unternehmen. Die Kosten der Unternehmen werden genau durch die Angebotsfunktion wiedergegeben. Auf ihr ist der Preis erreicht, bei dem der Anbieter gerade noch anbieten kann. Bei niedrigeren Preisen macht er Verlust, bei höheren Gewinn. Die Summe der Gewinne aller Anbieter ist die Fläche zwischen der Strecke p^*C und der Angebotskurve, also die Fläche BCp^*.

Insgesamt entspricht die Wohlfahrt also der Fläche ABC. Sie ist beim Gleichgewichtspreis am höchsten. Nimmt man irgendeinen anderen Preis und berechnet dort Konsumenten- und Produzentenrente, so sieht man, dass die Wohlfahrt geringer ist als beim Gleichgewichtspreis.

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