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Wirtschaftspolitische Ziele: Stetiges, angemessenes Wirtschaftswachstum

Stetiges Wachstum bedeutet, dass die Wirtschaft möglichst ohne Konjunkturausschläge wächst. Ein Wirtschaftswachstum, dass höher ist als die Rate, mit der die Bevölkerung wächst, hat den Vorteil, dass man die Versorgungslage der Bevölkerung verbessern kann. Das Wirtschaftswachstum wird mit Hilfe der Wachstumsrate des Bruttosozialprodukt gemessen:

    \[\mbox{Wachstumsrate des BSP}=\frac{\mbox{Veraenderung des Bruttoinlandsprodukts}}{\mbox{Bruttoinlandsprodukt}}*100.\]

Da das Bruttoinlandsprodukt auch wachsen kann, wenn die Preise steigen, nimmt man am besten die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts. Damit es zu Wirtschaftswachstum kommen kann, müssen genügend Rohstoffe vorhanden sein, es muss in ausreichendem Maße investiert werden und es muss genügend Arbeitskräfte geben. Hilfreich bei der Erzielung einer hohen Wachstumsrate sind eine gute Infrastruktur und technischer Fortschritt.

Grenzen des Wachstums kann es geben, wenn die Bevölkerung nicht in ausreichendem Maße wächst und es dadurch zu Arbeitskräftemangel und Mindernachfrage kommt. Der technische Fortschritt kann sich verlangsamen; dann ist Wirtschaftswachstum schwieriger. Der begrenzte Vorrat an Rohstoffen kann zu einer Behinderung des Wachstums führen. Ebenso kann sich die Zerstörung der Umwelt negativ auf das Wachstum auswirken.

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