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Rechtsobjekte (Sachen und Rechte)

Unter Rechtsobjekten versteht man Sachen und Rechte.

  •  Körperliche Rechtsobjekte (Sachen)
    • Unbewegliche Sachen (Immobilien): Grundstücke
    • Bewegliche Sachen (Mobilien)
    • Vertretbare Sachen (Gattungssachen): im Verkehr nach Zahl, Maß oder Gewicht bestimmbar und deshalb nach allgemeiner Auffassung durch andere, gleiche Sachen ersetzbar (z.B. Banknoten, Aktien, Neuwagen)N
    • Nicht vertretbare Sachen} (Speziessachen): durch individuelle Merkmale gekennzeichnet und deshalb nicht durch andere Sachen ersetzbar (z.B. Gebrauchtwagen)
  • Nicht körperliche Rechtsobjekte (Rechte)
    • Schuldrecht: begründen Schuldverhältnisse zwischen Personen (z.B. Recht des Käufers auf Herausgabe der Ware)
    • Sachenrechte: begründen Herrschaft an Sachen (z.B. Pfandrecht, Besitz, Eigentum ). Man nennt sie auch dingliche Rechte, weil sie die Rechtsbeziehungen zwischen Personen und Sachen regeln.

Man unterscheidet außer zwischen beweglich/unbeweglich und vertretbar/nicht vertretbar auch noch zwischen verbrauchbaren und nicht verbrauchbaren Sachen. Bei Rechten unterscheidet man zwischen absoluten Rechten (die gegen jeden wirken, z.B.
Eigentum) und relativen Rechten (die nur gegen bestimmte Personen wirken, z.B. Forderungen). Zudem unterscheidet man zwischen Vermögensrecht (z.B. Eigentum und Forderungen) und Persönlichkeitsrecht (z.B. Namensrecht, Recht auf
Selbstbestimmung).

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