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Nominallohn und Reallohn

Der Nominallohn ist der in Geldeinheiten ausgedrückte Lohn, der Reallohn hingegen gibt an, wie viele Güter man sich für den Lohn kaufen kann. Beispiel: Der Lohn eines Arbeiters steigt von 4.000 € auf 4.500 €. Die Inflationsrate beträgt 5 %. Geben Sie die Steigerung des Nominallohns und des Reallohns an. Der Nominallohn steigt um \frac{4500  - 4000}{4000 }*100=12,5 %. Bei der Berechnung der Reallohnsteigerung muss die Inflationsrate berücksichtigt werden. Mit den 4500 € kann man sich wegen der Inflation nicht für 500 € mehr Güter kaufen als im Basisjahr. In alten Preisen gerechnet ist das Einkommen nur \frac{4500 * 100}{105}=4285,71 € wert. Die Steigerung des Reallohns beträgt somit nur \frac{4285,71  - 4000 }{4000 }*100=7,14275 %. Auch hier gilt nicht Nominallohnsteigerung – Inflationsrate = Reallohnsteigerung. Dies gilt nur annäherungsweise.

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