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Krise und Auflösung des Unternehmens

Unter Insolvenz versteht man vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten oder dauernde Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners.

Bei Zahlungsschwierigkeiten kann der Schuldner mangels Liquidität fällige Forderungen nicht rechtzeitig erfüllen. Bei Zahlungsunfähigkeit kann er auf Dauer den Forderungen nicht nachkommen. Er stellt dann seine Zahlungen ein. In beiden Fällen ist der Schuldner illiquide.

Zu einer vorübergehenden oder dauerhaften Illiquidität kann es aus mehreren Gründen kommen. Innerbetrieblich kann es z.B. an Kapital mangeln, der Betrieb hat sich nicht an die Marktlage angepasst, produziert mit veralteten Maschinen oder wird falsch geführt. Auch zu hohe Privatentnahmen, Fehlplanungen oder Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern können zur Krise führen. Außerbetriebliche Gründe können

  • sinkende Nachfrage (z.B. durch schlechte Konjunktur, Änderung von Verbrauchergewohnheiten, stärkere Konkurrenz),
  • steigende Kosten, (z.B. durch steigende Preise von Rohstoffen (Ölpreis, Strom) oder Vorprodukten oder steigende Löhne) oder
  • ausbleibende Zahlungen von Schuldnern (schlechte Zahlungsmoral) sein.

Einer solchen Krise kann generell durch zwei Arten von Maßnahmen begegnet werden. Das Unternehmen kann auf Kosten der Inhaber (Sanierung) oder auf Kosten der Gläubiger
(Insolvenzplan) wieder gesunden oder es wird freiwillig (Liquidation) oder erzwungen (Insolvenzverfahren) aufgelöst.

 

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