Suche

Drucken Drucken

Kapitalherkunft und Kapitalverwendung

Kapital kann man nach der Herkunft und der Verwendung unterscheiden. Bei der Herkunft unterscheidet man zwischen Eigenkapital und Fremdkapital.

Eigenkapital wird dem Unternehmen von seinen Eigentümern zur Verfügung gestellt oder dem Gewinn entnommen. Fremdkapital wird dem Unternehmen von Dritten zur Verfügung gestellt. Kapital wird auf der Passivseite der Bilanz gebucht; das aus ihm entstandene Vermögen (Verwendung des Kapitals) wird auf der Aktivseite der Bilanz gebucht.

Die Anteile dieser beiden Kapitalarten am Gesamtkapital werden durch die Eigenkapitalquote

    \[\frac{\mbox{Eigenkapital}*100}{\mbox{Fremdkapital+Eigenkapital}},\]

die den prozentualen Anteil des Eigenkapitals am gesamten Kapital angibt, und die Fremdkapitalquote

    \[\frac{\mbox{Fremdkapital}*100}{\mbox{Fremdkapital+Eigenkapital}},\]

die den prozentualen Anteil des Fremdkapitals am gesamten Kapital angibt, gemessen. Sie ergänzen sich zu 100%.

Das Kapital wird verwendet, um betriebliches Vermögen aufzubauen (Verwendung des Kapitals). Dabei unterscheidet man zwischen Anlage- und Umlaufvermögen. Das Anlagevermögen beinhaltet die Positionen, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb des Unternehmens dauernd zu dienen, z.B. Patente, Lizenzen, Grundstücke, Maschinen, Gebäude, (Finanz-)Beteiligungen. Zum Umlaufvermögen zählen diejenigen Vermögenswerte, die eher kurz im Unternehmen verweilen, z.B. Vorräte, Forderungen, Wertpapiere, Schecks, Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten.

 

Drucken Drucken

Schreibe einen Kommentar