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Handelsbetriebe

Handelsbetriebe übernehmen die Aufgabe, die von den Industriebetrieben hergestellten Waren zu verteilen.{{1}}[[1]]Ein Volkswirt kennzeichnet diese Aufgabe auch als  Produktion.[[1]] Die Handelsbetriebe stellen also die Verbindung zwischen Herstellung und Konsum her. Handelsbetriebe verändern Waren nicht – mit der Ausnahme, dass sie den Zeitpunkt und den Ort des Anbietens festlegen.

Der Handel hat verschiedene Aufgaben:

  • Zeitausgleichsfunktion: Durch die Lagerhaltung erfüllt der Handel die Aufgabe, Waren billig einzukaufen und teuer zu verkaufen.
  • Raumausgleichsfunktion: Der Handel überbrückt die räumliche Distanz zwischen Herstellern und Verbrauchern.
  • Mengenausgleichsfunktion: Der Handel kauft große Mengen von Waren an und gibt diese Waren in kleineren Mengen am anderen Ort und zu anderer Zeit weiter.
  • Sortimentbildungsfunktion: Der Handel bildet Sortimente, in dem er Waren, die der Konsument benötigt auf einer Fläche anbietet. Er vermindert damit die Suchkosten der Käufer.
  • Beratungs- und Informationsfunktion: Die Warenkenntnisse des Handels werden als Service an die Käufer weitergegeben.

Man unterscheidet verschiedene Arten von Handelsbetrieben. Es gibt den Einzelhandel,  der gewerbsmäßig Waren kauft und sie unverändert an Dritte, insbesondere an Endverbraucher weiter verkauft. Der Großhandel übernimmt die gleiche Aufgabe wie der Einzelhandel mit dem einen Unterschied, dass er an Einzelhändler und Großverbraucher verkauft. Der Markthandel ist zeitlich begrenzt, wie z.B. Messen, Ausstellungen oder
Auktionen. Der Außenhandel kauft und verkauft Waren über die Grenzen des eigenen Landes hinaus.

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