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Güter

Güter dienen der Befriedigung von Bedürfnissen. Unter Gütern verstehen wir Waren, Dienstleistungen und Rechte (z.B. Patente, Forderungen), die Nutzen stiften (also positive Folgen für mindestens eine Person haben). Es werden verschiedene Arten von Gütern unterschieden:

  • Wirtschaftliche und freie Güter: Wirtschaftliche Güter sind knapp. Ihre Herstellung verursacht Kosten. Freie Güter kommen im Verhältnis zur Nachfrage häufig vor. Beispiele: Wirtschaftliche Güter: Brot, frische Luft im Bergbau; Freie Güter: Frische Luft im Gebirge, Meerwasser.
  • Konsumgüter und Produktionsgüter: Konsumgüter befriedigen unmittelbar das Bedürfnis eines Konsumenten, Produktionsgüter werden genutzt, um Konsumgüter oder weitere Produktionsgüter herzustellen. Zweck der  Produktionsgüter ist letztendlich die Produktion von Konsumgütern. Beispiele: Konsumgüter: Brot, Butter, Produktionsgut: Backmaschine.
  • Gebrauchs- und Verbrauchsgüter: Gebrauchsgüter können mehrmals genutzt werden, Verbrauchsgüter werden bei der Anwendung vernichtet. Beispiele: Gebrauchsgüter: Computer, Sattelschlepper, Kleidung; Verbrauchsgüter: Nahrung, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.
  • Natur-(oder Umwelt-) und Industriegüter: Naturgüter werden direkt der Natur entnommen, Industriegüter werden vom Menschen verändert. Beispiele: Naturgüter: Atemluft im Gebirge, Industriegüter: Atemluft im Bergbau.
  • Substitutionsgüter, Komplementärgüter und indifferente Güter: Substitutionsgüter (auch Substitute) sind Güter, die sich wechselseitig ersetzen können (z.B. Butter und Margarine als Brotaufstrich); sie erfüllen aus Sicht des Käufers die selbe Aufgabe (allerdings kann die Möglichkeit des Ersetzens mehr oder weniger gut).  Komplementärgüter (auch Komplemente) sind Güter, die sich ergänzen (z.B. Auto und Benzin); die zusammen eingesetzt werden. Indifferente Güter sind weder Substitute noch Komplemente (z.B. Benzin und Butter), sondern haben nichts miteinander zu tun.
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