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Kaufmann

Der Kaufmannsbegriff wird im HGB (§§ 1 – 6) definiert: „Kaufmann ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt, d.h. jede gewerbliche Unternehmung, die nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten geschäftsbetrieb (z.B. durch Buchführung und/oder Bilanzierung und funktionierende Administration belegt) erfordert.“ Dazu zählt, dass es sich um eine andauernde, selbständige Tätigkeit handelt, die mit der Absicht ausgeübt wird, Gewinn zu erzielen. Kleingewerbetreibende (das sind Unternehmen, die keinen nach kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb benötigen) zählen nicht zu den Kaufleuten. Ebenfalls keine Kaufleute sind die Mitglieder freier Berufe, wie Ärzte, Rechtsanwälte oder Steuerberater, da sie kein
Handelsgewerbe betreiben.

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