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Die Partnerschaft

Zweck und Rechtsstellung: Partnerschaften werden zu den Personengesellschaften gerechnet. Sie stehen den Angehörigen freier Berufe offen (z.B. Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, § 1 PartGG). Die Partnerschaft übt kein Handelsgewerbe aus. Mitglieder einer Partnerschaft können nur natürliche Personen sein, die grundsätzlich aktiv mitarbeiten. Die Partnerschaft kann selbst klagen und verklagt werden (§ 7 PartGG i.V.m. § 124 HGB). Falls keine anderen Regelungen getroffen werden, wird die Partnerschaft wie eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts behandelt \( 1 PartGG).

Firma: Anders als die GbR führt die Partnerschaft eine Firma (§ 2 PartGG).  Im Namen muss der Name mindestens eines Partners und der Zusatz „und Partner“ oder „Partnerschaft“ enthalten sein. Zudem müssen die Berufsbezeichnungen der vertretenen Berufe enthalten sein.

Gründung: Die Partner müssen einen schriftlichen Partnerschaftsvertrag abschließen (§ 3 PartGG). Die Partnerschaft wird in das Partnerschaftsregister eingetragen (deklaratorisch) (§§ 4, 5 PartGG).

Rechte und Pflichten der Partner: Die Partner bringen ihre Arbeitsleistung in die Partnerschaft ein. Die Kunden schließen Verträge mit der Partnerschaft ab (§ 6 PartGG). Der Partnerschaftsvertrag kann einzelne Partner von der Führung der sonstigen Geschäfte ausschließen. Jeder Partner ist einzeln vertretungsbefugt, wenn er nicht durch den Vertrag davon ausgeschlossen wird (§ 7 PartGG). Der Partnerschaftsvertrag kann bestimmen, dass die Gesamtvertretungsmacht gilt.

Haftung: Die Partner haften – neben dem Gesellschaftsvermögen) – als Gesamtschuldner – mit ihrem Privatvermögen (§ 8 PartGG. Für bestimmte Aufträge haften nur die Partner für berufliche Fehler, die an diesem Auftrag beteiligt waren.

Die Partnerschaft ist nicht verpflichtet, einen Jahresabschluss zu erstellen, es reicht die Erstellung einer Einnahmen-/Überschussrechnung.

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