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Die Liquidation eines Unternehmens

Die Liquidation ist die freiwillige Auflösung des Unternehmens. Die Vermögenswerte des Unternehmens werden verkauft.

Auflösungsgründe können Arbeitsunfähigkeit, hohes Alter oder Tod des Einzelunternehmers, Streitigkeiten der Gesellschafter, schlechte Marktlage, Erreichung des Unternehmensziels usw. sein. In der Regel wickelt der Unternehmer die Liquidation ab.

Laufende Geschäfte müssen beendet,  noch bestehende Forderungen eingezogen, ausstehende Schulden beglichen, Maschinen  verkauft werden. Die Summe der Erlöse abzüglich der beim Verkauf anfallenden Kosten ergibt den Liquidationswert. Dieser Liquidationswert wird auf die Gesellschafter, Anteilseigner o.ä. im Verhältnis der Kapitalanteile verteilt.

Damit die Gläubiger ihre Forderungen anmelden können, wird der Liquidationsbeschluss veröffentlicht und ins Handelsregister eingetragen. Geschäftsbriefe der Firma erhalten den Zusatz „i.L.“ für in Liquidation. Gesellschafter von Personengesellschaften haften noch für 5 Jahre ab Eintragung des Liquidationsbeschlusses in das Handelsregister.

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