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Die Kaufkraft

Die Kaufkraft gibt an, wie viele Güter man sich für einen bestimmten Betrag kaufen kann.{{1}}[[1]]In der Alltagssprache wird der Begriff Kaufkraft anders benutzt. Wenn dort das Einkommen – und damit das verfügbare Einkommen steigt – wird oft von steigender Kaufkraft gesprochen. In dem Sinne, wie Kaufkraft hier definiert und benutzt wird,  ist diese Aussage falsch.[[1]] War bei der Inflationsrate also die Frage, wie sich der Wert eines Warenkorbes verändert, dann untersucht die Kaufkraft die Frage, wie viel weniger (oder mehr) man für einen gegebenen Geldbetrag bekommt. Nehmen wir wieder das obige Beispiel und fragen wir uns, wie viel Prozent der Güter wir im aktuellen Jahr noch für 128 € bekommen. Im Basisjahr waren es 100 %. Im aktuellen Jahr sind es \frac{128}{134 }*100 = 95,52 %. Die Kaufkraft ist durch die Preissteigerungen also um ungefähr 4,48 % gesunken. ACHTUNG: Der Kaufkraftverlust ist nicht einfach die negative Inflationsrate. Aber es gilt: Ist die Inflationsrate positiv (negativ), sinkt (steigt) die Kaufkraft.

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