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Die Fiskalpolitik der Regierung(en)

Mit Fiskalpolitik bezeichnen wir die Einnahmen- und Ausgabenpolitik des Staates. Der Staat finanziert sich aus unterschiedlichen Quellen:

  • Steuern sind Zwangsabgaben ohne spezielle Gegenleistung,
  • Gebühren werden bei Inanspruchnahme einer staatlichen Leistung gezahlt,
  • Beiträge sind Zahlungen von Personen, die aufgrund staatlicher Aufwendungen unmittelbar Vorteile erlangen; mit Beiträgen kann man auch Ansprüche auf spätere Leistungen erwerben,
  • Erwerbseinkünfte erzielt der Staat in seiner Funktion als Unternehmer und
  • Kredite kann er so lange aufnehmen, wie er kreditwürdig ist.

Zu den belebenden wirtschaftspolitischen Maßnahmen zählen

  • nachfrageerhöhende Maßnahmen wie Steuersenkungen, zusätzliche Staatsausgaben (expansive Ausgabenpolitik), zusätzliche Kreditaufnahme mit folgender Ausgabe der Mittel (Deficit spending), Einsatz von Mitteln der Konjunkturausgleichsrücklage, Vorziehen von Investitionsvorhaben des Staates,
  • angebotsverstärkende Maßnahmen wie Investitionsboni, Sonderabschreibungen, erhöhte Absetzungen, degressive Abschreibungen.

Wie diese Maßnahmen wirken sollen, ist hier beschrieben worden.

Zu den dämpfenden wirtschaftspolitischen Maßnahmen zählen die entgegengesetzten Aktionen zu den gerade beschriebenen Maßnahmen.

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