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Die Einzelunternehmung

Die Einzelunternehmung wird von einer Person getragen. Diese einzelne Person bringt das  gesamte Geschäftskapital alleine auf, trägt das gesamte Risiko und erhält alle Gewinne des Unternehmens. Der Einzelunternehmer ist  alleiniger Eigentümer des Unternehmens. Er leitet das Unternehmen und haftet auch mit seinem Privatvermögen für alle von ihm oder seinen Mitarbeitern eingegangenen Geschäftsverpflichtungen.

Betreibt der Einzelunternehmer vor der Eintragung in das Handelsregister einen Geschäftsbetrieb, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, so hat er die Pflicht, sich in das Handelsregister eintragen zu lassen. Diese Eintragung hat deklaratorische Wirkung. Bei einem Kleingewerbetreibenden, der sich in das Handelsregister eintragen lässt – ohne es tun zu müssen -, hat diese Eintragung konstitutive Wirkung – er wird hierdurch zum Kaufmann.

Die Firma eines nicht in das Handelsregister eingetragenen Einzelunternehmers muss (mindestens) einen Vornamen und den Nachname enthalten; sie darf einen Zusatz  enthalten, z.B. Friedhelm Fleißig, Lebensmittel. Bei einer Eintragung in das Handelsregister kann die Firma frei gewählt werden, muss aber den Zusatz e. K., e. Kfm. oder e. Kfr.  (eingetragener Kaufmann oder eingetragene Kauffrau) enthalten. Das Unternehmen hat keine eigene Rechtspersönlichkeit.

Das Einzelunternehmen erlischt bei Auflösung, Tod oder Insolvenz des Einzelkaufmanns.

Der Einzelunternehmer ist in der Eigenkapitalbeschaffung sehr begrenzt. Zudem haftet er mit seinem Privatvermögen und trägt das gesamte Risiko. Dafür kann er schnell und  unabhängig entscheiden – allerdings fehlt ihm auch die Kontrolle – und alleine über den Gewinn verfügen. Er braucht auf keine Gesellschafter Rücksicht zu nehmen.

Einzelunternehmen findet man vor allem im Handwerk und im Handel.

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