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Das ökonomische Prinzip

In der VWL interessieren vor allen Dingen die wirtschaftlichen Güter: Sie stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Da die Mittel, die die Menschen zur Bedürfnisbefriedigung haben, nicht unbegrenzt sind, muss über einen optimalen Einsatz der Mittel nachgedacht werden. Diesen Vorgang nennt man Wirtschaften.

Wirtschaften ist der planmäßige Einsatz knapper Mittel.

Das ökonomische Prinzip gibt dafür Entscheidungsregeln. Es hat zwei Ausprägungen:

  • Das Maximalprinzip besagt, dass mit gegebenen Mittel ein möglichst großes Ziel erreicht werden soll. Beispiel: Mit einem gegebenen Betrag eine möglichst lange Reise unternehmen (Haushalt) oder mit einem gegebenen Werbeetat eine möglichst gute Wirkung erzielen (Unternehmen).
  • Das Minimalprinzip besagt, dass ein gegebenes Ziel mit möglichst geringem Aufwand erreicht erden soll. Beispiele: Ein gegebenes Urlaubsziel mit möglichst wenig Ausgaben erreichen (Haushalt) oder eine Zielgruppe mit möglichst geringem Werbeetat ansprechen (Unternehmen).

Von den beiden Größen, die bestimmt werden können (Ziel und Mitteleinsatz) wird immer eines festgehalten und das andere entsprechend angepasst (möglichst hohes Ziel oder möglichst geringer Mitteleinsatz). Falsch sind Formulierungen, wie: Ein möglichst großes Ziel mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreichen. Dort werden sowohl Ziel als auch Mitteleinsatz variiert.

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