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Bernoulli–Versuch

Ein Bernoulli–Versuch ist ein Wahrscheinlichkeitsexperiment mit genau zwei Ausgängen, z.B. das Werfen einer Münze (Kopf/Zahl), das Ausprobieren einer Glühbirne (funktionsfähig/defekt) oder das Werfen eines Würfels (6 oder nicht 6). Die beiden Ausgänge nennt man oft Erfolg und Misserfolg. Die beiden Ereignisse sind Gegenereignisse zueinander, d.h. sie decken den gesamten Ereignisraum ab. Die Summe der Wahrscheinlichkeiten dieser Ereignisse ist 1.

Bei einem n–stufigen Bernoulli-Versuch wird ein einziger Bernoulli-Versuch n–mal wiederholt. Hierbei ist es wichtig, dass ein Ergebnis nicht von den vorher erzielten Ergebnissen beeinflusst wird. Dies nennt man, dass die Ergebnisse voneinander unabhängig sind. So ist zum Beispiel beim Würfeln das Ergebnis eines Wurfs nicht davon abhängig, welcher Wert vorher erwürfelt wurde.

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