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Angebotsvergleich: Die Qualität des Gutes

Die beiden anderen Teile des Angebotsvergleichs – Bezugspreiskalkulation und  Liefer- und Zahlungsbedingungen werden weitestgehend auf rechnerischer Basis erledigt. Dieser Vergleich kann nur dann rein rechnerisch durchgeführt werden, wenn die verschiedenen angebotenen Produkte aus Sicht des Käufers identisch sind. Zudem muss berücksichtigt werden, wie zuverlässig die verschiedenen Anbieter sind. Es geht also um die Eignung von Produkten und Lieferanten.

Um verschiedene Produkte miteinander vergleichbar zu machen, müssen die Anforderungen an das Produkt gewichtet werden. Die Stiftung Warentest wendet ein solches Gewichtungsverfahren an, wenn sie Produkte miteinander vergleicht. Als Referenz sollte dabei ein in dem Sinne optimales Produkt dienen, dass den Anforderungen des Käufers entspricht. Es macht beispielsweise wenig Sinn, nach der besten verfügbaren Qualität zu suchen, wenn der Zweck, der erreicht werden soll auch mit einer geringeren Qualität verfolgt werden kann. Die Entscheidung darüber, welches das Angebot ist, das dem Wunsch des Käufers am meisten entgegenkommt, kann von mehreren Aspekten abhängen. Ein Teil davon betreffen das Produkt selbst und ein anderer Teil betrifft die Person des Lieferanten. Bei den Aspekten des Produkts selbst sind einige wiederum
einigermaßen objektiv messbar – wie beispielsweise Umweltverträglichkeit, Haltbarkeit, Leistungsfähigkeit oder Belastungsfähigkeit. Andere Aspekte wiederum sind nur subjektiv messbar – beispielsweise Geschmack oder Aussehen.

Neben den Anforderungen, die an das Produkt selbst gestellt werden, kann auch die Person des Lieferanten eine Rolle spielen. So können die Zuverlässigkeit, Garantie- und Gewährleistungsbedingungen, Kundendienst und Kulanz entscheidend sein. Daneben  können auch Überlegungen bezüglich des Erfüllungsortes und des Gerichtsstandes eine Rolle spielen. 

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